Ferienhäuser Mathieu

Erholung und Kultur an Seen und Meer

Rheinsberg ist eine barrierefreie Stadt und als Erholungsort nach dem brandenburgischen Kurortegesetz anerkannt. Rund eine halbe Millionen Übernachtungsgäste darf die Stadt jährlich begrüßen. 


Die Mecklenburgische Seenplatte

Die rund tausend Seen im mecklenburgischen Binnenland, zwischen Schwerin im Westen und der Uckermark im Osten werden Mecklenburgische Seenplatte genannt. Die vielen kleinen, oft sehr versteckt gelegenen von Schilfgürteln umgebenen Seen liegen eingebettet in eine herrliche Naturlandschaft, die bereits zu DDR-Zeiten als Erholungsgebiet hochgeschätzt wurde. Da die meisten Seen durch Kanäle oder natürliche Wasserwege miteinander verbunden sind, gelten sie als El Dorado für Wasserwanderungen, aber auch Naturbegeisterte und Badeurlauber kommen hier auf ihre Kosten. Besonders viele Seen gibt es im Westteil des Gebiets um den Schweriner See. Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und zahlreiche Sehenswürdigkeiten erraten die Besucher.

Die Entstehung der Mecklenburgischen Seenplatte hängt mit Vorgängen während der letzten Eiszeit zusammen, als durch das Vordringen der Gletscher Vertiefungen ausgehoben wurden, die sich später mit Wasser füllten. Die größten Gewässer der Seenplatte sind die Mürtiz mit 115 qkm und der Schweriner See mit 64 qkm. Besonders stark häufen sich die Seen im Bereich des Schweriner Sees sowie im Gebiet zwischen Sternberg und Krakow. 


 

Umgebung von Rheinsberg

In Zechlinerhütte, 7km nördlich der Stadt, erinnert eine Gedenkstätte an den Geophysiker, Meteorologen und Entdecker der Kontinentaldrift Alfred Wegener (1880 - 1930), der in den Jahren 1929 und 1930 an Expeditionen zum grönländischen Inlandeis teilnahm und beim Rückmarsch den Tod fand. In der "Weißen Hütte", die von 1736 bis 1890 bestand wurden prächtige Pokale und farbige Gläser hergestellt. Einige sind heute im Mecklenburgischen Museum in Berlin zu besichtigen. 

Das im 13. Jh. gegründete Neuruppin, Geburtsort von Theodor Fontane (1819 - 1898) und Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) liegt am Ruppiger See südlich von Rheinsberg. Der See, Teilstück der Ruppiner Seenkette ist dank seiner Rad- und Wanderwege ein beliebtes Ausflugsziel. Theodor Fontane hat seiner Heimat in den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ein literarisches Denkmal gesetzt.

Südlich von Neuruppin bei Fehrbellin erinnert auf dem Hakenberg ein Denkmal an die Schlacht bei Fehrbellin 1675, in deren Verlauf Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg die Schweden besiegte.

In Alt Ruppin, 5km nordöstlich von Neuruppin am Ruppiner See gelegen, ist die Pfarrkirche St. Nikolai aus dem 13. Jh. sehenswert. Am See sind Reste einer slawischen Siedlung gefunden worden.

Die Boltenmühle ist 1718 von Hans-Joachim Boldte auf Geheiß des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. am Tornowsee 15 km nördlich von Neuruppin errichtet worden. Sie ist heute eine sehr beliebte Ausflugsgaststätte von deren Terrassen sich ein schöner Blick au fden Tornowsee bietet. Durch den Gastraum plätschert der Binenbach und runter dem Fenster dreht sich das Mühlrad.

Etwa 13 km nördlich von Neuruppin liegt der vielbesuchte Heimattierpark Kunsterspring. IN den Gehegen, Terrarien und Volieren leben mehr las vierhundert Tiere.

Zur Ruppiger Schweiz gehört nur ein eng begrenzter Teil der Rupiner Seenrinne, nämlich das Gebiet der Rinnenden nördlich von Neuruppin: der vom Rhin durchflossene Zermützelsee, der Teetzensee und der Molchowsee, ferner der Kalksee und der Tornowsee, die der Binenbach entwässert. Der Reiz dieser Landschaft entspringt dem hier auf kleinem Raum stark bewegten Relief. Dadurch unterscheidet sich die Ruppiger Schweiz von der nahegelegenen, gleichförmigen und mit Kiefernwäldern bestandenen Wittstocker Heide. In die hügelige, von Buchen-Kiefern-Mischwäldern bedeckte Endmoräne der letzten Vereisung haben sich die Wasserläufe tiefe und steilwandige Täter gesägt. In den Wäldern stößt man auf weitere kleine Seen, auf Quellmoore und lichte Wiesen. An machen Stellen wirkt die Landschaft wie ein Mittelgebirgstal, so dass es wohl berechtigt ist, von einer "Schweiz" zu sprechen.


 

Ein Bilderbuch für Verliebte

Kurt Tucholskys Erzählung nahte das Städchen Rheinsberg zu einem Wallfahrtsort für Literaturfreunde. Die Gäste wollen Romantik und Ruhe von Wald und Wasser genießen. Als der Ort 1740 abbrannte beauftragte Friedrich II. den Baumeister Friedrich Wenzeslaus von Kobelsdorff mit dem Wiederaufbau. 


 

 Gesunden und Erholen

Klare Luft, saubere Seen und ein mildes Reizklima sind der Garant für Ihren erholsamen Aufenthalt. Seid wirken stärkend und aktivierend auf den menschlichen Organismus. Daher ist Rheinsberg staatlich anerkannte Erholungsort. 

Ein weitreichendes Wegenetz lädt zu aktiver Bewegung an der frischen Luft ein. Interessant für Fahrradfreunde sind die beiden Rheinsberger Themenwege: die "Historische Stadtkern-Route" und der "Seen-Kulutr-Radweg".

Die seen der Rheinsberger Seenkette verfügen über eine hervorragende Wasserqualität und eignen sich neben Schwimm- und Badevergnügen auch für Fahrten mit Fahrgastschiffen, Hausbooten und/oder Kanus.


 

Zertifiziertes Heilwasser

Aus der Region Rheinsberg kommt ein zertifiziertes Heilwasser aus natürlichen Salzwasserquellen. Reih an Kalzium, Magnesium und Natrium wir die Sole aus 1.700 m Tiefe gefördert. Das Solbad wirkt sich positiv auf den Hautstoffwechsel und das natürliche Zellwachstum aus. Es begünstigt die Wärmeregulation des Körpers und entspannt die Atemwege. Solbäder eigenen sich besonders bei Hauterkrankungen, Atemwegserkrankungen, Gelenkbeschwerden, nervlichen Überlastungszuständne und Erkrankungen im HNO-Bereich.